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Neue Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle

Posted on 21. Februar 2019

Die neue Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle stellt sich vor

Seit Beginn dieses Jahres habe ich die Leitung der Sekos übernommen und möchte neben dem Aushang im Begegnungszentrum auch die Möglichkeit nutzen, mich an dieser Stelle vorzustellen.

Mein Name ist Monika Duderstadt, ich bin 43 Jahre alt und von Beruf Diplom-Psychologin. An der Arbeit in der Selbsthilfekontaktstelle faszinieren mich die verschiedenen Facetten von Selbsthilfe. So gibt es hier Gruppen, die sich mit einer einzelnen Erkrankung befassen, neben Gruppen, in denen die Mischung entscheidend dafür ist, dass Selbsthilfe möglich wird. Gruppen, in denen Angehörige von Süchtigen lernen, Gruppen, in denen verschiedene Erkrankungen zusammentreffen, die doch ein ähnliches Empfinden haben, sie alle haben einen Platz in der Selbsthilfekontaktstelle.

Kurz etwas zu meinem Lebenslauf: ich bin verheiratet, habe zwei Kinder im wundervollen Pubertätsalter und habe vor meinem Studium der Psychologie zehn Jahre in meinem Ausbildungsberuf als Hotelfachfrau gearbeitet. Nach dem Studium habe ich zuerst die Studierendenberatung am Fachbereich Medizin für Studierende der Zahnmedizin und Medizin übernommen, im Anschluss die Stelle der Leiterin des vorklinischen Studienabschnitts und zuletzt habe ich als Leiterin des Studiendekanats dafür gesorgt, dass die rechtlichen Grundlagen eingehalten und das Medizin- und Zahnmedizinstudium durchführbar wird. Die Organisation der Studiengänge von der Zulassung bis zum Staatsexamen lag in meiner Verantwortung und ich habe in dieser Zeit gesehen, wie aus „Kindern“ Ärzte werden.

Im Ehrenamt bin ich im Technischen Hilfswerk tätig. Neben dem Fahren großer blauer LKWs und dem Führen von Einheiten in Großeinsätzen, wie z.B. einem Hochwasser oder dem Schneechaos, leite ich das Einsatznachsorgeteam für die THW-Einheiten in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Wir helfen Einsatzkräften nach psychisch belastenden Einsätzen in Einzel- und Gruppengesprächen mit den Eindrücken aus solch einem Einsatz zurechtzukommen und diese in ihr Leben zu integrieren. Auch dabei spielt die Fähigkeit zur Selbsthilfe und die Unterstützung durch die Gruppe eine herausragende Rolle – womit der Bogen zur Arbeit in der Sekos geschlagen ist. Mir selbst helfe ich durch meine Musik. Ich singe in verschiedenen Chören, spiele Klavier und Kirchenorgel und habe vor drei Jahren mit dem Posaunenspiel als mein „40-Plus-Projekt“ begonnen.

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